Bezahlte Liebe - Lust oder Frust?
Trotz aller Kritik boomt das Geschäft mit
der käuflichen Liebe. Aber die Kundschaft ist nur noch selten zufrieden.
Das liegt sicherlich in erster Linie daran, dass immer mehr
Prostituierte zum „Anschaffen“ gezwungen werden. Viele der Huren sind
Polinnen. Auf der
Strecke bleibt der Kunde, da das erotische Prickeln meist nicht mehr
existiert.
Zeit ist Geld und die meisten Damen
verzichten auf ein langes Vorspiel. Der Akt wird schnell und
professionell vollzogen. Das endet nicht selten in sexuellem Frust.
Zudem steigen auch hier die Preise. Da greift man lieber zur billigen
Variante und sucht seine sexuelle Erfüllung auf dem „Strassenstrich“.
Aber das hat mit Lust nur noch wenig gemeinsam.
Wer kann sich noch einen Besuch in einer
Bar leisten? Hier finden die Freier allerdings noch Damen, die sich um
die Bedürfnisse der Kunden kümmern. Gepflegte Séparées und Motto-Zimmer
sorgen für die richtige Atmosphäre. Viele Gäste gehören zur
Stammkundschaft und so darf man sichergehen, hier noch sexuellen
Hochgenuss zu erfahren. Das gilt allerdings nur für Männer. Frauen
finden in der käuflichen Liebe nur selten Erfüllung. Das endet meist
schon bei er Suche nachdem richtigen Call-Boy. Viele trauen sich erst
gar nicht Kontakt zu einem Call-Boy aufzunehmen. Doch es gibt noch
weitere Hürden. Der gutaussehende, braungebrannte Prachtkerl, der die
geheimsten Wünsche der Frauen erfüllt ist teuer. Frauen, die sich rund
um sexuell verwöhnen lassen möchten, können mit Preisen ab mehreren
Hundert Euro rechnen. Da ist der Frust vorprogrammiert. Ein Seitensprung
ist billiger, unkomplizierter und von beiden Seiten gewollt.
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